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Konzernreporting und -planung bei Casimir Kast

Tagtäglich umfassend informiert


Kundenprofil

Casimir Kast ist ein auf Verpackungen, Displays und Packaging-Dienstleistungen spezialisiertes, mittelständisches Familienunternehmen, das bereits 1550 gegründet wurde. Heute fertigt ein engagiertes Team von 120 Mitarbeitern am Standort Gernsbach maßgeschneiderte Verpackungen und Displays aus Karton und Wellpappe, die abverkaufsstark, funktionell, sicher, wirtschaftlich und umweltgerecht sind. Kunden von Casimir Kast sind renommierte Markenartikler und deren Agenturen aus Deutschland sowie den Nachbarländern. Oberster Grundsatz von Casimir Kast ist es, die Kunden flexibel, schnell, vielseitig und mit dem notwendigen Blick fürs Ganze zu beliefern.

Die Lösung im Überblick

Casimir Kast Verpacken und Präsentieren arbeitet mit einer innovativen, unternehmensübergreifenden Controlling-Lösung, die tagtäglich wichtige Informationen aus allen Bereichen des Unternehmens übersichtlich und aktuell aufbereitet. Damit kann sich das Managementteam schnell einen guten Gesamtüberblick über das Unternehmen verschaffen und vorausschauend und flexibel auf sich ändernde Anforderungen reagieren. Sogar bei der Kreditvergabe durch die Hausbank konnte Casimir Kast mit seinem neuen Informationssystem punkten.



Die professionelle Unterstützung der pmOne AG vom Aufbau des Data-Warehouse bis zur Gestaltung der Berichte war für uns ein wesent-licher Beitrag zu einem erfolgreichen Projekt.“ Michael Sachs, Geschäftsführer
Casimir Kast

pmOne bei Casimir Kast

Nur wenige Unternehmen können auf eine Tradition wie Casimir Kast zurückblicken: Der Verpackungsspezialist besteht seit über 455 Jahren – und beweist zugleich, dass Tradition und Moderne nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen. So hat Casimir Kast im Frühjahr/Sommer 2008 ein unternehmensübergreifendes Controllingsystem aufgebaut, das dem Management größtmögliche Transparenz über alle Bereiche des Unternehmens eröffnet und mit dem relevante Kennzahlen tagesaktuell zur Verfügung stehen.
Michael Sachs hat das Projekt von Anfang an federführend betreut. Als er 2007 als erster familienfremder Geschäftsführer ins Unternehmen kam, fand er IT- und Controlling-Strukturen vor, die dem „klassischen Stand eines Mittelständlers“ entsprachen. Es gab Berichte und Analysen. Auch eine Planung, einfache Vertriebscontrolling-Tools, Deckungsbeitragsrechnungen und auch Produktgruppenrechnungen waren vorhanden, jedoch alles noch sehr Excel-lastig. „Vor diesem Hintergrund hatten wir uns entschieden, die grobe Excel-Planung durch ein vernünftiges Controlling-Tool abzulösen“, erinnert sich Projektleiter Sachs. Gefragt war vor allem eine Lösung, die umfassende Unterstützung bietet und insgesamt eine detaillierte Planung ermöglicht.


Pluspunkte der Lösung

  • Unterschiedlichste Daten werden
    vereinheitlicht und können flexibel
    aufbereitet werden

  • Mit der konsistenten Datenbasis lassen sich vielseitige Informations-bedürfnisse
    abdecken

  • Kurzfristige Zusammenfassung
    aller wichtigen Detailinformationen,
    die zuvor aufwändig
    ermittelt werden mussten

  • Guter Gesamt-überblick durch
    größtmögliche Transparenz über
    alle Bereiche des Unternehmens

  • Die schnelle Sicht auf’s Unternehmen
    verhilft dem Management zu
    einer verbesserten Steuerung und
    schnelleren Reaktion

Professionelle Planungsapplikation

Innerhalb weniger Wochen ist es Casimir Kast mit Unterstützung der pmOne AG gelungen, ein DataWarehouse und eine professionelle Planungsapplikation einzuführen. Dazu hat der Verpackungsspezialist mit dem pmOne-Produkt OneMind ein SQL Server Modell als Data Warehouse realisiert und an die bestehenden Vorsysteme (BAAN, Delphi) angebunden. Für diese Lösung sprach vor allem, dass unterschiedliche Daten integriert und flexibel verarbeitet werden können.

pmOne unterstützte Casimir Kast bei der Konzeption und später in Form von Produktschulungen. Die Umsetzung lief weitestgehend im „Do-it-yourself-Verfahren“, eine systematische Vorgehensweise stand dabei im Vordergrund. Mit dem neuen System, das eine einheitliche, konsistente Datenbasis für alle Entscheidungen sicherstellt, wurden sukzessive folgende Anforderungen abgedeckt:

  • Kurzfrist-, Mittelfrist- und Mehrjahresplanung
  • rollierende Planung
  • monatliche Berichterstattung über Ergebnisse
  • Risikobewertung
  • Tägliche Berichterstattung über Auftragseingang, Deckungsbeitrag,
    Umsatzstatistik nach Kunden, Produkten und Produktgruppen sowie Außendienstmitarbeitern
  • Produktionscontrolling (Gesamtanlagenverfügbarkeit, Maschinenauslastung,
    Ausfallzeiten und -gründe, Rüstzeiten).

Komfortabel, detailliert & aussagekräftig

Die neue Lösung erfüllt mittlerweile die vielseitigen Informationsbedürfnisse des Mittelständlers:

Die Jahresplanung wird im System automatisch auf Basis historischer Werte saisonal verteilt, was einen täglichen Plan-Ist Vergleich erlaubt. Hier geht es sehr genau zu, zum Beispiel werden Materialkosten auf Basis der Umsätze geplant. Für bestimmte Materialien, die zur Herstellung der Produkte benötigt werden, sind Kostenindizes hinterlegt, die wiederum mit der Produktgruppenplanung kombiniert werden. Daraus ergeben sich die endgültigen Materialkosten. Selbst etwaige Produktgruppenverschiebungen können in der Planung abgebildet werden. Die Kostenarten werden einzeln geplant, dann erfolgt eine Verteilung auf die Kostenstellen, was den Anwendern zielgerichtete Einblicke erlaubt. „Gerade in der aktuellen Zeit unterstützt das System eine sichere Prognose durch eine detaillierte Planung der wesentlichen Kennzahlen.

C-Kunden oder Produkte werden durch das System geplant und durch uns nur noch validiert“, erläutert Michael Sachs. Über ein Dashboard ist es möglich, tagesaktuell Auftragseingänge, Deckungsbeiträge, Umsätze, Bestände und Forderungen abzurufen. So lässt sich einsehen, wie weit sich die aktuellen Zahlen mit den Monats- bzw. Jahreszielen decken. Für alle wichtigen Finanzpositionen sind Plan-/Istvergleiche hinterlegt. Durch die zeitnahen Informationen inklusive Vormonatsvergleiche sind die Verantwortlichen in der Lage, die Entwicklung vor allem bei Kosten und Liquidität frühzeitig auszumachen. Auch in Bezug auf die Produktion bleibt das System kaum eine Antwort schuldig: Die Gesamtanlagenverfügbarkeit wird ebenso ermittelt wie Soll/Ist-Vergleiche pro Maschine. Auf diese Weise kann die Geschäftsführung jeden Morgen überblicken, wie der vorangegangene Tag gelaufen ist. Auch beim Berichtsdesign hat sich Casimir Kast auf das Know-how der pmOne verlassen, in Anlehnung an die Lehre von Edward Tufte wurde eine minimalistische Gestaltung entwickelt. Farben kommen lediglich als Warnhinweise zum Einsatz, einfach gehaltene Strukturen sorgen dafür, dass sich die Kernaussagen aus den Daten leicht und auf einen Blick erfassen lassen.

Informationen auf Knopfdruck

Michael Sachs argumentiert, dass ein leistungsfähiges Controlling-Tool gerade in einem mittelständischen Unternehmen von großer Bedeutung ist. Wenn das Controlling von einer Geschäftsführung wahrgenommen werde, die einerseits einen guten Überblick brauche, andererseits aber keinen Controller zur Seite hat, den sie mit der Erstellung von Berichten und Analysen beauftragen kann, dann müsse der Prozess der Informationsbeschaffung eben „einfach gut laufen“. Den größten Nutzen der Lösung sieht er deshalb auch in der kurzfristigen Zusammenfassung aller wichtigen Detailinformationen: „Durch die Einführung des MIS stehen uns heute Informationen tagesaktuell auf Knopfdruck zur Verfügung, die früher erst mit viel Aufwand aufbereitet und ermittelt werden mussten“, resümiert er. Davon profitieren inzwischen auch die anderen Führungskräfte, die kompakte Auswertungen zeitnah per Intranet erhalten. Mit der neuen Lösung ist es gelungen, dem Managementteam tagesaktuell eine schnelle Sicht auf das Unternehmen zu gewähren. Dem Ziel einer verbesserten Steuerung und schnelleren Reaktion ist Casimir Kast damit einen wesentlichen Schritt näher gekommen.

Türöffner für Investitionen

Ein weiterer Effekt: Die Planung ist mittlerweile so detailliert und transparent, dass die Verantwortlichen in der Lage sind, jede beliebige Anfrage der Banken umgehend zu beantworten. Das zahlt sich insbesondere in Zeiten aus, in denen diese eine restriktive Kreditvergabe pflegen und die Anforderungen an die Firmen für eine Finanzierung immer höher werden. Diese Hürde hat Casimir Kast, eine Firma, bei der zweistellige Wachstumsraten in der Vergangenheit keine Seltenheit waren und eine weitere Investition in Höhe von mehreren Millionen Euro ins Haus steht, inzwischen genommen: „Unser neues Controlling-Tool hat  sicherlich dazu beigetragen, dass wir die bevorstehende Investition in neue Maschinen so leicht genehmigt bekommen haben“, zeigt sich Michael Sachs überzeugt.

Im nächsten Schritt wird nun darüber nachgedacht, die Detailpläne in eine Finanzplanung mit dem Produkt OneFinance von pmOne zu integrieren. Eine weitere Überlegung zum Ausbau des Systems betrifft eine „Quali-Matrix“, in der die Qualifikationen der Mitarbeiter und die Unternehmensziele eingepflegt werden und die einen guten Überblick über den Grad der Zielerreichung bieten soll.

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