| Excel dominiert das Performance ManagementMit verstärktem Software-Einsatz begegnen Unternehmen der steigenden Komplexität beim Performance Management. Gleichzeitig kritisieren viele Führungskräfte die Prozesse für Planung oder Reporting in ihrem Unternehmen. | |
| Differenzen zwischen Fach- und IT-AbteilungDie Prozesse im Performance Management sind ständigen Veränderungen unterworfen. Laut der Befragung von BARC verändert firmenintern hauptsächlich die Nachfrage nach mehr Informationen das PM. Von außen verursachen neue gesetzliche Regelungen Anpassungsdruck. 93 Prozent der Befragten gaben denn auch an, ihre Arbeit werde immer komplexer. Nicht leichter wird die Arbeit dadurch, dass in einem Teil der Firmen IT-Abteilungen und Fachbereiche unterschiedliche Vorstellungen vom Performance Management haben. 38 Prozent der Manager beklagen diesen Umstand. Dass Performance Management immer komplexer wird, spiegelt sich der BARC-Untersuchung zufolge darin wider, dass die Zahl der Mitarbeiter steigt, die sich damit befassen. Um 30 Prozent ist ihre Zahl innerhalb von drei Jahren gestiegen. Am stärksten aufgestockt haben die Firmen das Strategie-Management. In diesem Bereich arbeiten heute 52 Prozent mehr Angestellte als vor drei Jahren. | |
| Mehr Software für Performance ManagementManager reagieren auf die steigende Komplexität, indem sie mehr spezielle Software fürs PM einsetzen. Im Berichtswesen dominieren spezielle PM-Programme. Excel wird in allen Bereichen des Performance Management großflächig eingesetzt. Vor allem für die rechtliche Konsolidierung und im Finanz-Berichtswesen arbeiten Firmen auch mit ERP-Systemen. Beim Strategie- und Risiko-Management setzen viele Firmen überhaupt keine Software ein. Die Marktexperten von BARC vermuten aber, dass sich dies künftig ändern wird. Die genannten Bereiche sind nämlich die, in denen die Zahl der Mitarbeiter besonders stark gestiegen ist. | |
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| Planung und Strategie-ManagementAm häufigsten setzt die Finanzbranche bei PM auf Software. Der Unterschied zu anderen Branchen ist am deutlichsten im Bereich Compliance und Risiko-Management. Hier arbeiten 40 Prozent der Finanzunternehmen mit IT-Lösungen, während es im Durchschnitt 23,8 Prozent sind. Die Gesamtlage der Firmen, aus denen die Interview-Teilnehmer stammen, ist im Augenblick geprägt von der Wirtschaftskrise. Sie zu meistern ist für ein Drittel der Befragten derzeit die größte Herausforderung. Mit einigem Abstand dahinter folgt der Wettbewerb, den ein Viertel der Teilnehmer als größte Herausforderung benannten.
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